Nachdem die Bäckermeisterwitwe Martha Vogt
und der Bäckermeister Heinrich Iland im
September 1945 geheiratet hatten, behielten
sie noch einige Jahre die Bäckerei Vogt auf
der Hochstraße in Ratingen -
zögerten aber keine Sekunde, als sich ihnen
die Möglichkeit bot, das Grundstück
Brunostraße 1 zu erwerben, und auf diesem
Grundstück einen Neubau zu errichten, in
dem sich ein Cafe mit einem Ladengeschäft
verbinden ließ.Am Nikolaustag des Jahres 1950
war es dann endlich soweit:
Das Marktcafe-Iland war eröffnet!

So war es fast logisch, daß der Sohn von
Martha Iland, Wilhelm Vogt nach der Schule das
Konditorhandwerk erlernte, in vielen guten
Konditoreien in Deutschland und der Schweiz
sein Können bewies und nach bestandener
Meisterprüfung in die elterliche Firma einstieg.
Er und seine Frau Christel brachten mit viel
Elan und Fleiß das Cafe voran, renovierten und
erweiterten den Laden und Gastraum,
schufen 1975 Ratingens erste Außengastronomie,
und sind bis heute mit dem Cafe Iland-Vogt fest
verwurzelt.
Ihr Sohn Rainer Vogt entschloß sich nach Abitur
und Wehrdienst, in die Fußstapfen seiner Eltern
zu treten, erlernte das Konditorhandwerk
im Cafe Knelleken in Düsseldorf, bildete sich
in mehreren führenden Konditoreien in Deutschland
weiter, lernte auf der Meisterschule seine
spätere Frau Martina kennen, besuchte dann noch
die Handwerksakademie in Münster, um als Meister
seines Fachs und Betriebswirt des Handwerks
den elterlichen Betrieb gemeinsam mit seiner
Frau Konditormeisterin Martina Vogt zu übernehmen.
Seit 1999 heißt der neue Chef auch offiziell
Rainer Vogt, aber wer weiß, ob nicht eines der
drei Kinder Julius, Dorothée oder Johannes ihm
diese Position eines Tages streitig machen wollen,
um die Erfolgsstory des Cafes Iland-Vogt in dann
vierter Generation fortzuschreiben....